«Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren.»
B.K.S. Iyengar

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Hatha-Yoga in Sursee

Yoga steht heute meist als Begriff für Körperübungen oder moderne Gymnastik. Eher unbekannt ist jedoch die Tradition des Yoga, die vor 3500 Jahren in Indien entstand und damals wie heute auf vielerlei Arten und über verschiedene Wege gelehrt und praktiziert wird. 

Das Sanskrit-Wort «Yoga» lässt sich mit dem deutschen Wortfeld «Verbindung», «Verschmelzung», «Vereinigung» oder «Joch» übersetzen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde Yoga als die Vereinigung mit dem ersehnten, höheren Wissen definiert. Zur Praxis des Hatha- Yoga gehören Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen) und Meditation (dhyana). 

Der traditionelle Weg des Hatha- Yoga versucht, feinstoffliche Energieströme im Körper zu aktivieren, zu harmonisieren und zu vereinen. Die beiden Silben aus denen sich der Begriff Hatha zusammensetzt, "Ha" und "Tha", stehen für die männliche Energie der Sonne und die weibliche Energie des Mondes. Sie sind Metaphern für zwei sich ergänzende Energieströme im Körper, die es mit Hilfe des Hatha- Yoga zu vereinen gilt. Die unsichtbaren Energiekanäle im Körper werden im Sanskrit "Nadis" genannt, was so viel heisst wie "Fluss", "Rohr" oder "Stängel". Die drei wichtigsten Energiekanäle heissen Pingala, Ida und Sushumna. Spiralförmig aufsteigend winden sich Pingala und Ida um die Wirbelsäule. Sushumna ist der Hauptkanal in der Wirbelsäule, in dem sich die Energieströme "Ha" und "Tha" vereinen. Wenn aus diesen Polen gleichmässig und unablässig aktive und regenerative Energien zusammenfliessen, ist die Verbindung von Körper, Geist und Seele vollendet und eine Verschmelzung mit dem Kosmos möglich- so sagen die heiligen Schriften.

Yoga bedeutet Einklang von Körper, Geist und Seele.